Durch die Grundstücksfreigabe – auf Initiative des Bürgermeisters - in der ersten Gemeinderatssitzung der neuen Funktionsperiode, wurde ermöglicht, dass zwischen April und Anfang September 2026 das Land Niederösterreich gemeinsam mit der ASFINAG umfassende Bau- und Umbaumaßnahmen im Bereich der Anschlussstelle Wöllersdorf durchführen kann. Ziel dieser Arbeiten ist die Errichtung von Bypässen sowie einer „unvollständigen Verkehrslichtsignalanlage“ (Österreichweit bislang einzigartig), die künftig die Zufahrt zu den beiden Kreisverkehren dosieren soll. Durch diese Maßnahmen soll die Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens erhöht und die Verkehrssicherheit –insbesondere auf den Autobahnrampen – maßgeblich verbessert werden.
Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Hauptarbeiten in die Sommerferien 2026 verlegt und teilweise auch in Nacht- und Wochenendschichten durchgeführt. Dennoch ist bereits vor Ferienbeginn mit Einschränkungen zu rechnen.
Trotz des großen Bauumfangs bleibt die Anschlussstelle während der gesamten Bauzeit grundsätzlich befahrbar. Nur vier Wochenend-Sperren einzelner Auf- bzw. Abfahrtsrampen sind vorgesehen. Im gesamten Zeitraum wird es jedoch zu Einschränkungen, Wartezeiten sowie regelmäßig veränderter Verkehrsführung kommen.
Besonders betroffen: Ausfahrt Wöllersdorf / Fischaberg
Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Marktgemeinde sind vor allem die temporären Sperren der Ortsausfahrt Wöllersdorf auf die B21 im Bereich der Ampel Fischaberg sowie Einschränkungen bei der Ein- und Ausfahrt B21/Fischaberg-Siedlung relevant. Genaue Termine dieser Beeinträchtigungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Der Bürgermeister hat bereits den nächsten Meilenstein zur dringend notwendigen Gesamtlösung in die Wege geleitet!
Die Marktgemeinde Wöllersdorf-Steinabrückl hat bereits frühzeitig entscheidende Schritte gesetzt, um die Verkehrssituation nachhaltig zu verbessern.
· In der Gemeinderatssitzung am 19. November 2025 wurde der Ankauf eines Grundstücks beschlossen, das an das Land Niederösterreich kostenlos weitergegeben werden muss, um die Umsetzung des Kreisverkehrs bei der Firma MABA sicherstellen zu können! Die Kosten von € 70.000,- trägt dabei die Gemeinde. Der MABA Kreisverkehr ist, laut Land Niederösterreich, als erste Maßnahme notwendig damit der Umbau für den Sorelle Ramonda Kreisverkehr gestartet werden kann.
Damit hat die Gemeinde einen wesentlichen Beitrag geleistet und die Voraussetzungen für die Gesamtverbesserung des Verkehrsknotens geschaffen. Nun ist das Land Niederösterreich und der notwendige Landesrat gefordert. Wir drängen auf die dringend notwendige Gesamtlösung. Die nun geplanten Maßnahmen können maximal als Zwischenergebnis gesehen werden!
Zuständigkeit für Baustelle, Verkehrsführung und Umleitungen liegen beim Land NÖ und der ASFINAG!
Uns ist ein Punkt besonders wichtig:
Die Marktgemeinde Wöllersdorf-Steinabrückl ist weder Auftraggeber noch Verantwortlicher der Baustelle, hat sich jedoch finanziell maßgeblich beteiligt und der Bürgermeister hat in zahlreichen Besprechungen bestmöglich versucht, die Interessen, Sorgen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einzubringen!
Sämtliche Bauarbeiten, die daraus entstehenden Folgen – wie Staus oder Umleitungen – sowie die Verkehrsorganisation liegen ausschließlich beim Land Niederösterreich und der ASFINAG. Auch alle Umleitungsstrecken werden von diesen Stellen geplant, organisiert und umgesetzt.


Wir bleiben dran – für unsere Bevölkerung und sind in ständigem Austausch mit allen verantwortlichen Stellen. Wir setzen uns weiterhin mit Nachdruck für die Anliegen unserer Bürgerinnen alle weiteren Schritte zeitgerecht informiert.
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